Das beste fehlt!

15. August 2009 – 18:47 von Felix

Vor ein paar Monaten habe ich mir einen neuen Fernseher gekauft. Hier im Vergleich zum alten.
Soweit bin ich auch sehr zufrieden, nur mit einer Kleinigkeit nicht. Die Signale kommen zum Fernseher ja nun in der Regel in 4:3 oder 16:9. Ich sehe gerne alles immer so, wie es auch gedacht ist, das heißt, das was in 16:9 vorliegt soll meinen Bildschirm ausfüllen, das was in 4:3 kommt soll auch so dargestellt werden, auf einem Breitbildfernseher also links und rechts mit schwarzen Balken. Ich will weder, dass oben und unten etwas abgeschnitten wird, noch ein in die Breite gezerrtes Bild.
Der Samsung TV hat folgende Einstellungen für das Seitenverhältnis:

  • Automatisch breit
  • 16:9
  • Breitenzoom
  • Zoom
  • 4:3

Um die verschiedenen Modi zu erläutern habe ich bei ein und der selben Szene Fotos gemacht.
Automatisch breit zerrt das Bild immer auf volle Bildschirmgröße, das hier also vorliegende 4:3 wird in die Breite gezerrt. (Der Herr ist nicht wirklich so dick.)
16:9 macht eigentlich genau das gleiche. Ich sehe keinen Unterschied, egal ob das Signal 16:9 oder 4:3 ist.
Breitenzoom: O-Ton Anleitung: “Diese Option vergrößert das Bild auf mehr als 4:3″. Dieser Satz ergibt natürlich keinen Sinn, das Format ist ja nicht die Bildgröße. Ich dachte zunächst das Bild wird an die Breite des Bildschirms angepasst und dabei oben und unten etwas abgeschnitten. Allerdings wirkt der Herr hier immer noch etwas breiter als bei 4:3 (siehe unten).
Zoom: Hier kann ich selbst den Grad des vertikalen Zooms beeinflussen, so dass ich einen Ausschnitt aus der Mitte des Bildes sehe, der Mann aber so dick ist wie in echt, bzw. so dick ist wie ich will.
4:3: Das Bild wird links und rechts mit schwarzen Balken versehen um es auf den 16:9 Bildschirm anzupassen, das Bild ist also umverzerrt und komplett zu sehen.

Soweit sind diese Modi ja alle ganz in Ordnung, auch wenn ich den Unterschied zwischen “Automatisch breit” und “16:9″ nicht verstehe. Allerdings fehlt mir der meiner Meinung nach sinnvollste. Ich will ein 16:9 Bild in 16:9 sehen und ein 4:3 Bild in 4:3. Das geht aber nicht automatisch, also muss ich um alles so zu sehen wie ich es will mich immer durch alle fünf Optionen klicken um zwischen “Automatisch breit” oder “16:9″ und 4:3 wechseln. Da man ja normalerweise zumindest eine Folge einer Serie am Stück anschaut, also ca. 22 Minuten ist das jetzt nicht allzu furchtbar. Aber möglich ist das doch bestimmt. Oder bin ich der einzige, der sein Bild ganz und unverzerrt will?

Update (17.08.09):
Jetzt habe ich es herausgefunden. Es gibt nochmal die gleichen Einstellungen, nur dass da kein “Automatisch breit” dabei ist. Nur wenn ich bei diesen zweiten Einstellungen “4:3″ einstelle macht der TV das was ich will, wenn ich bei den “ersten” Einstellungen “Automatisch breit” oder “16:9″ einstelle.


Back in time

14. August 2009 – 21:47 von Felix

Ich fange mal Dev’s Stöckchen.
Auf dem oberen Bild bin ich ungefähr drei bis vier Jahre alt, schätze ich mal. Zumindest passt das zu der Zeit, an dem wir das Haus angebaut haben. Wie man sieht habe ich eine perfekt ausgemessene Sandpyramide erbaut, die hat allerdings leider nicht überlebt, an ihrer Stelle ist heute unsere Terasse. Auf dem zweiten Bild bin ich etwas jünger, weiß nicht genau. Ich bin der linke, mein Bruder hat mich da gerade in die Geheimnisse des Eisessens eingeführt.

kind1

ca. 1990

kind2

ca. 1989


Luck is, when opportunity meets preparation!

7. August 2009 – 13:48 von Felix

Diesen unfassbar weisen Satz, den ich hier als Überschrift missbrauche hat der Ex-CSU-Vorsitzende Huber mal gesagt. Für alle Nichtbayern: Braucht ihr nicht kennen, ist inzwischen quasi Geschichte. Die Bayern brauchen ihn auch nicht mehr wirklich kennen.

Es ist ja ein bisschen bekannt, dass ich eine gewisse Angst vor Spinnen habe. (Da gibts nix zu Lachen :o ) Kleine machen mir eher wenig aus, die zerpatsche ich einfach mit einem Schuh oder einem Buch. Wenn die allerdings größer sind, dann trau ich mich nichtmal mehr das. Als ich vorgestern aufgewacht bin und langsam meine Systeme hochfuhren habe ich beim Rundblick durch das Zimmer in der dem Bett gegenüberliegenden Ecke auf rund drei Metern Höhe etwas schwarzes ausgemacht. Weil ich es aus der Entfernung und mit meinen noch müden Augen nicht eindeutig identifizieren konnte habe ich noch auf so einen Nachtfalter gehofft, die sich manchmal ins Zimmer verirren. Als ich mich aber vorsichtig genähert habe wurden meine schlimmsten Befürchtungen wahr. Es handelte sich um eine Spinne. Und nicht so eine kleine, die man einfach zerpatschen kann, sondern so eine richtig ekelhafte große Monsterspinne.
Hier, auf meinem Grund und Boden, gilt jedes Betreten des Gebietes mit mehr als vier Beinen grundsätzlich als Kriegserklärung. Ich musste also den Kampf aufnehmen. Die Entscheidung ob Nah- oder Fernkampf wurde mir durch die Position des Eindringlings abgenommen, ich komm da nämlich garnicht hin, also blieb nur Fernkampf übrig. Aber mit welchen Waffen sollte ich denn den beginnen? Also entschloss ich mich zu einer anderen, sehr alten, Taktik: Belagerung. Einen Tag später hatte sich die Spinne häuslich eingerichtet und hing an ihren Fäden dort oben in der Ecke. Da die Wahrscheinlichkeit, das dort oben allerdings jemals Nahrung vorbeifliegt und hängen bleibt sehr gering ist, beschloss ich das Aushungern des Gegners zu meiner offiziellen Taktik zu erklären. Ich habe sogar schon versucht herauszufinden, wie lange sowas wohl dauernd würde.
Dieses Biest aber hat meine Taktik durchschaut und gemerkt, dass es auf Dauer nicht gewinnen kann. Während ich gestern Abend siegessicher einige Folgen Scrubs angeschaut habe, hat es seine Position geändert. Es hat hierbei geschickt die Dunkelheit der Nacht genutzt, sowie die Tatsache, dass der Fernseher als einzig helles Objekt im Raum mich blendet und ich somit die Ecke in der es sich befand nicht sehen konnte. Als ich also kurz nach 0:00Uhr beschloss mich ins Reich der Träume zu begeben, machte ich ein letztes mal Licht.
Da traf mich der Schock. Der Feind war weg. Er hatte sich Fortgeschlichen, bestimmt in der Absicht mich im Schlaf zu attackieren. Langsam bewegte ich mich auf die Ecke zu, in dem der Feind vor kurzem noch saß, doch auch als ich um den Schrank herum schauen konnte: Nichts. Da allerdings bemerkte ich eine Bewegung am Fenster. Bevor sie mich im Schlaf hinterrücks tötet wollte die Spinne wohl zunächst noch eine Stärkung zu sich nehmen und hatte sich diesmal den nahrungsbeschaffungsstrategisch günstigen Ort vor dem offenen Fenster ausgesucht. Allerdings beging sie einen folgenschweren Fehler. Sie machte ihre Fäden unter anderem an meinem, zu diesem Zeitpunkt hochgezogenen, Rollo fest. Sie hing nun ca. 5-10cm unter der Unterkante des Rollos. Meine Taktik war also, das Rollo etwas runterzulassen, so dass der Feind auf der Außenseite des geöffneten Fensterflügels ist, dann kann ich schnell das Fenster zumachen und dem geschlagenen Gegner durch die Scheibe Grimassen zeigen. Das einzige Problem war, dass sie nicht sehr weit unterhalb des Rollos hing und somit auch ziemlich weit oben am Fenster gewesen wäre. Hier kam für mich Glück dazu. Als ich das Rollo nach unten fuhr – ich weiß nicht ob aus Schreck, oder weil sie die Statik ihrer Fäden falsch berechnet hatte – jedenfalls stürzte die Spinne in diesem Moment ab. Jedoch hatte sie wohl ein Sicherheitsfaden, der sie auffing. Allerdings hing sie nun, für mich perfekt genau in der Mitte des Fensterflügels, welchen ich daraufhin schnell schloss. Und tatsächlich konnte ich den geschlagenen Feind nun durch das geschlossene Fenster sehen.

Man sieht also, meine gut durchdachte Taktik wurde  hier von dem Quentchen Glück ergänzt, dass bei solchen Schlachten über Sieg und Niederlage entscheidet. Wie freu ich mich auf den Winter, wenn solches Viehzeug nicht lebt.

P.S. Der große Nachteil war natürlich, dass ich heute Nacht bei geschlossenem Fenster schlafen musste um das Wiedereindringen des Feindes zu vermeiden.


Leeeeeeeeeeegt an!

6. August 2009 – 14:14 von Felix

Ich bin Traditionen durchaus nicht abgeneigt und finde, man kann sie ruhig erhalten.

Also habe ich auch nichts dagegen, dass zum Geburtstag eines Menschen, der nicht weit von hier wohnt und wohl Schütze ist, zunächst zehn Salutschüsse abgefeuert werden und dann 15 Minuten lang Blasmusik für ihn spielt.
Aber müssen die das wirklich morgens um 6:00Uhr machen, in den Ferien? Tradition kann doch auch mal ausschlafen und das das nächste mal Abends machen. Dann hab ich auch ganz bestimmt nichts dagegen.


Scrubs: My Musical

25. Juli 2009 – 14:29 von Felix

Ich bin Scrubs-Fan. Die ersten sechs Staffeln habe ich auf DVD, sieben und acht hätte ich auch, wenn dieses raffgierige Pack die siebte endlich mal günstiger machen würde. Die ist, aufgrund der damaligen Autorenstreiks in USA, nur eine halbe. Deswegen gibt es auch überhaupt eine achte, eigentlich sollten es nur sieben werden, weil aber die Geschichten nicht zu Ende erzählt wurden, hat man sich dann dazu entschieden doch noch eine zu machen. Die siebte ist aber trotzdem genauso teuer, wie alle anderen. Und deswegen werd ich die aus Prinzip nie kaufen. Naja, irgendwann schon. Aber ich hoffe noch, dass der Preis vielleicht doch noch etwas fairer wird.

Eine der coolsten und eigentlich sogar die coolste Episode ist “My Musical” aus der sechsten Staffel. Da erleidet eine Frau eine Kopfverletzung und erlebt fortan ihre Umwelt wie ein Musical. Meine persönlichen Lieblingslieder sind “Guy love” und das Finale. Aber man sollte alle mal gesehen haben. :D



Ein Bild: Vanessa cardui

24. Juli 2009 – 12:16 von Felix

Nachdem gestern mein Bild schon bei Holynoise so gut angekommen ist gibt’s jetzt hier noch eins. Ich glaube es ist ein Vanessa cardui (Distelfalter). Aus der Familie der Edelfalter.

Schmetterling


Sommerloch-Sammelsurium

22. Juli 2009 – 17:10 von Felix

Ja, das Sommerloch hat auch bei mir voll zugeschlagen. Ich hänge zurzeit in der Schwebe zwischen Semester und Freizeit/Klausuren, in der Uni passiert irgendwie nichts mehr (weshalb ich auch kaum mehr hingehe), zu Hause passiert aber irgendwie auch nicht wirklich was. Deswegen erzähle ich einfach mal, was doch so passier ist.

Grakaputt

Meine Grafikkarte geht kaputt. Das weiß ich schon etwas länger, Darstellungsfehler gehören schon seit Monaten zu meinem PC-Alltag. Gestern allerdings hat meine Grafikkarte zum ersten mal meinen PC zum freezen gebracht. So dass ich befürchte, dass sie langsam ihre Lebensenergie aushaucht. Ich spiele zwar kaum mehr, aber Google Earth bringt meine Grafikkarte zur Zeit schon ziemlich an ihre Grenzen, die Weltkugel flimmert nur so vor sich hin, während der Ausschnitt sich verändert.

Fahrradkaputt

Mein Fahrrad spinnt auch rum. Zuerst dachte ich, dass es auf dem hinteren Ritzelsatz selbstständig den Gang ständig hin und herwechselt. Aber bei genauerem Betrachten wird der Gang gar nicht gewechselt. Alle 2-3 Pedalumdrehungen aber macht es einen kurzen Ruck. Ich muss mir das nochmal in aller Ruhe anschauen, evtl. ist was mit der Kette nicht in Ordnung, was ich einfach mal hoffe, weil das preislich wahrscheinlich für mich viel angenehmer wäre, als eine defekte Gangschaltung. Wobei letztere eigentlich einwandfrei funktioniert, ich hoffe also mal auf ein leicht behebbares Problem.

Stachelcache

Bei Geocaches gibt es bis zu 5 Sterne bei der Terrainwertung. Gestern habe ich zum ersten mal einen Cache mit drei Sternen Terrainwertung gesucht. Er war, wie so viele hier, im Wald. Da gibt es grundsätzlich drei verschiedene Terrains: Lichtungen bzw. freien Boden unter großen Bäumen, wo man problemlos herumgehen kann; Stacheliges Gestrüpp bis Kniehöhe (vor allem Brombeeren); sehr dichte Bäume/Sträucher.
Ersteres ist natürlich sehr angenehm. Man muss lediglich auf Wurzeln achten, ansonsten sind keine Behinderungen vorhanden, bei zweiterem sollte man gescheite Schuhe und lange Hosen anhaben, dann geht das noch ganz gut, sich durchzutrampeln. Wenn man das Glück hatte, dass in den Tagen zuvor ein paar andere Cacher da waren, dann gibt es eventuell sogar einen “Trampelpfad”, den man gleich nutzen kann. Gestern musste ich aber wirklich rein ins Gestrüpp. Das habe ich zuerst garnicht so recht für möglich gehalten, dass ich da tatsächlich reinsoll, da in einem früheren Log allerdings stand, dass die Terrainwertung durchaus gerechtfertigt ist, dachte ich: Muss wohl so sein.
Ich bin denn auch gleich Zielstrebig auf das Versteck zugegangen, habe nur leider die Dose übersehen. Nach 15 Minuten sich durch Äste und Gestrüpp schlagen kam ich wieder dort an, wo ich angefangen habe und habe dann die Dose (dank Spoilerbild) gefunden. In dieser Cachereihe gibt es noch 5 weitere Caches im Wald, ich bin mal gespannt auf das Terrain.

blöde Nachbarn

Ich sitze hier im heißen Zimmer, während die in ihrem Pool herumspringen und rumschreien.


…den Wald vor lauter Bäumen nicht!

6. Juli 2009 – 16:03 von Felix

Ein fauler Mensch wie ich sucht nicht lange rum, der nimmt das erste was er findet. So war das auch damals, als der TV-Browser auf einmal wegen rechtlichem Gedöns kaum mehr Programme bot und ich nach einer neuen “Was läuft denn heute?”-Informationsquelle Ausschau halten musste. Auf unergründlichen Irrwegen bin ich dann bei TV Spielfilm gelandet. Auch wenn es irgendwie nicht die Offenbarung an Komfort ist funktioniert es doch irgendwie, wenn man wissen will was kommt. Schwierig wirds wenn man dann aber nicht so genau weiß was man anschauen soll. Auf die “Tipps” der TV Spielfilm zu vertrauen hilft bei der Eingrenzung der möglichen Sendungen/Filme um 20:15 Uhr nicht wirklich:

tvspielfilm tipp
Naja, wusste ich vorher garnicht was ich schauen soll, weiß ich jetzt, dass es nicht 3Sat sein wird.


Wie man 90 Minuten “Recht” rumbringt.

26. Juni 2009 – 18:26 von Felix

Recht hat es so an sich, das langweiligste Fach überhaupt zu sein. Wenn man den Fehler begeht und trotzdem in die Vorlesung geht muss man sich eine sinnvolle Beschäftigung suchen.
Also: 9×10 Kästchen vorgenommen und jede Minute eins ausgemalt. Man muss nur langsam Malen und nebenbei ein wenig ratschen, dann bringt man die 90 Minuten irgendwie rum.

recht


iPod touch

24. Juni 2009 – 19:19 von Felix

Es ist natürlich schon alles über dieses Gerät erzählt worden, trotzdem muss ihm jetzt noch einen Post widmen, weil ich irgendwie schon so ein wenig begeistert bin. Wenn es um Apple-Produkte geht kommt ja eigentlich immer jemand daher, der kundtun muss, wie teuer die Geräte sind und dass es das von anderen Herstellern alles genauso gut und viel günstiger gibt. Das mag ja technisch und so alles stimmen, aber irgendwie bringt Apple doch ein außerordentlich tolles Gesamtpaket hin.

Internet
Was soll man über den mobilen Safari noch sagen? Bis auf Flash habe ich noch nichts vermisst und mit Hilfe von Apps und speziellen Webseiten können auch diese Inhalte angeboten werden.
Natürlich ist ein PC immer noch deutlich besser zum surfen, aber gerade wenn man mal nix zur Hand hat (z.B. in der Vorlesung) und schnell irgendwas schauen will, dann ist der iPod mehr als ausreichend. Sowohl W-LAN als auch die VPN-Verbindung in der Uni funktionieren einwandfrei, letztere sogar deutliche einfacher als auf Notebooks, ich kenne keinen, der bei uns noch keine Probleme mit dem VPN-Client hatte.
Da ich, gerade im Studium, ständig PDF -Dateien bekomme wäre eine Downloadmöglichkeit für diese eine Sache, die ich mir noch wünschen würde.

E-Mail/Kalender
Ich habe früher am PC hin und wieder Programme wie Thunderbird ausprobiert, um über neue E-Mails gleich informiert zu werden und mich nicht durch die unsäglichen Online-Seiten von gmx u.ä. zu quälen. Seit ich GMail nutze ist das hinfällig, da ich die Online-Version von GMail ganz hervorragend finde. Dazu kam, dass ich irgendwie mit keiner der Möglichkeiten zufrieden war. Soweit ich mich erinnere konnte Thunderbird nicht in dem Maße mit GMail interagieren wie der E-Mailclient des iPod das kann. Soll heißen, Thunderbird hat die E-Mails einfach runtergeladen, ich konnte nur aussuchen, ob GMail sie im Posteingang lässt, archiviert oder löscht. Die E-Mailapp auf dem iPod ist quasi nur eine andere Version des GMail-Interfaces. Ich kann hier wie auch online die E-Mails archivieren, beantworten, mit Labels versehen usw. und alles wird mit GMail synchronisiert. Genauso umgekehrt, wenn ich etwas in GMail ändere weiß das auch der iPod, so muss ich E-Mails die ich bei G-Mail als gelesen markiere und archiviere auf dem iPod nicht nochmal sehen, weil sie hier bereits archiviert sind.
Oder ging das alles etwa auch mit Thunderbird o.ä. und ich habe es nie verstanden?
Auch die Synchronisation der Kontakte gefällt mir sehr gut, genauso wie die des Google Calendars. Hier habe ich auf meinem PC auch mal ein Desktop-Client ausprobiert, der sich aber nicht mit Google synchronisieren konnte, das war eine Einbahnstraße von Google zum Client, Änderungen im Client erschienen nicht auf Google.
Bisher hatte ich das alles Online, jetzt habe ich das alles immer dabei.

Apps
Die Apple-Werbung, dass es für jeden “Schmarrn” eine App gibt ist garnichtmal so übertrieben. Besonders angetan haben es mir unter anderem die Google Maps App (vorinstalliert), weil sie einfach irgendwie so schön und schnell ist, die Wetter App (so schnell krieg ich die Info sonst nirgendwo) und ein paar Spielchen. Wobei hier die eher einfachen Spiele irgendwie die besseren sind. Ich habe mir Sims 3 und Sim City gekauft, beide auf dem PC richtig spaßig, aber auf dem iPod irgendwie zu komplex finde ich. TapDefense hingegen macht irgendwie richtig Laune, genauso Sudoku und Crazy Machines, wobei letzteres ja eigentlich schon wieder in Richtung komplex geht.
Die Fahrplan-App gefällt mir auch sehr gut. So einfach und werbefrei weiß ich sonst nichts, dass mir Zugverbindungen heraussucht.

Wie man TapDefense gewinnt.
Wie man TapDefense gewinnt.

Wo das hochfahren des PC mir irgendwie zu aufwändig wäre kann ich mit dem iPod schnell E-Mails checken, schauen ob in unserem Studienforum was neues steht und nachschauen, wie heiß es wird. In der S-Bahn habe ich mir beim heimfahren heute die Zeit mit einem schweren Sudoku vertrieben. In der Uni habe ich eine E-Mail mit der Amazon Versandbestätigung an den eigentlichen Empfänger der Artikel weitergeleitet.

Sudoku auf dem iPod touch
Sudoku auf dem iPod touch

Ich mag es auch nicht so gerne im Hörsaal “private” Dinge am Laptop zu machen, weil garantiert irgendwer zuschaut, der in den Reihen hinter mir sitzt. Mit dem kleinen Gerät in der Hand geht das alles so schön unauffällig.

Summa sumarum: Ich finde ihn super. :)