Gorillapod

21. Juni 2009 – 19:24 von Felix

Es ist eigentlich total bescheuert, etwas das einem sehr viel Spaß macht trotzdem nur selten zu tun. So ist es bei mir und meinem “Hobby” Fotografieren. Eigentlich macht das richtig Spaß, trotzdem kann ich mich viel zu selten aufraffen mal loszuziehen.
Das hält mich aber natürlich nicht davon ab trotzdem neues Zubehör zu kaufen. (Noch) Bessere Kameras und Objektive wünscht man sich sowieso irgendwie immer ein kleines bisschen, die sind aber gleich wieder so teuer. Außerdem wäre ein echtes Stativ mal was schönes. Ich bezeichne die 15€ Hama-Stative, von denen ich eins habe mal nicht als echt. Auch das ist gleich eine relativ große Ausgabe, dazu kommt bei professionellen Stativen noch der Stativkopf, damit man sie richtig benutzen kann.
Aber es geht auch eine Nummer kleiner und vielseitiger. Das ist der Joby Gorillapod SLR-ZOOM. Die Variante SLR-Zoom ist die zweitgrößte bzw. zweitstärkste von fünf. Gerade richtig um eine kleine Spiegelreflexkamera auch mit größeren Objektiven zu halten.
Das erste was man damit machen kann ist sehr nah am Boden zu Arbeiten. Streckt man die Beine ganz nach außen, ist man quasi direkt über dem Boden, nach oben ist das ganze natürlich durch die Länge der Beine begrenzt, außerdem kann man sie aus Stabilitätsgründen ja nicht alle drei senkrecht stellen. Zur Illustration habe ich auf allen Bildern mal mein größtes Objektiv aufgesetzt und voll ausgefahren.
Gorillapod mit DSLR

Der zweite ganz große Vorteil, den Dreibeinstative im Allgemeinen, der Gorillapod aber im besonderen hat ist die Standfestigkeit auf jedem, noch so unebenen Untergrund wie z.B. einem vermüllten Schreibtisch.
Gorillapod mit DSLR auf Tisch

Ebenfalls möglich ist das Befestigen an senkrechten Stangen. Die Kamera wird wirklich nur durch den Gorillapod gehalten, ich halte lediglich die Papprolle, an der sich der Gorillapod festklammert, denkt euch einfach das ist ein Laternenpfahl oder so.
Gorillapod an senkrechter Struktur

Möglich sind somit leicht beispielsweise Langzeitbelichtungen aus Positionen, die mit einem normalen Stativ nicht so leicht zu erreichen wären, oder wo man kein normales Stativ herumschleppen möchte.
Gorillapod LZB

Folgendes Bild habe ich 2006 in Dublin gemacht. Die Kamera habe ich einfach auf die Brüstung der Brücke gelegt und abgedrückt. Mit Gorillapod hätte ich sie tatsächlich stabil hinstellen können und mehr Möglichkeiten gehabt sie auszurichten und evtl. aus gleicher Position mehrere Bilder machen können um sie zu einem dieser Effektvollen HDR-Bilder zu verwurschteln. Hier z.B. hätte ich den Gorillapod dabei haben können, wo ein großes Stativ wahnsinnig unpraktisch gewesen wäre (wir waren direkt davor im ältesten Pub Dublins).
Dublin bei Nacht

Momentan habe ich natürlich noch ein Problem: Ich kann die Position der Kamera, und somit den Bildausschnitt, nur durch verschieben und verdrehen der drei Beine verändern, was immer etwas Zeit benötigt. Also bräuchte ich jetzt eigentlich noch einen Stativkopf, der auf den Gorillapod kommt, um schnell Arbeiten zu können. Und wenn ich den mal habe, dann ist es hin zum richtigen Stativ auch nur noch ein Schritt.
Da ihr euch jetzt so diletantisches Machwerk habt anschauen müssen wollte ich jetzt eigentlich ein sehr cooles Beispiel präsentieren, was man damit alles machen kann, ich habe aber leider jetzt erst gesehen, dass das garnicht mit einem Gorillapod gemacht wurde. Dann muss ich wohl doch selbst mal für schöne Bilder sorgen.

Zum Schluß noch ein kurzer Jubel. Meine Kompaktkamera war eigentlich kaputt. Jetzt habe ich aus Verzweiflung, Langeweile und weil die Hoffnung zuletzt stirbt einfach mal wieder Akkus rein und siehe da: Sie geht wieder. So konnte ich auch die Bilder machen, auf der meine DSLR zu sehen ist. Ich befürchte allerdings, dass die “Kleine” jetzt ganz sporadisch mal geht und mal nicht, hoffe jedoch, dass sie einfach immer geht. Sorry für die unscharfen Bilder, muss mich erst wieder an die Kompakte gewöhnen.


Bild

15. Juni 2009 – 18:31 von Felix

Die Bild gibt es in München jetzt auch in kleinerer Ausgabe. (Bildartikel dazu)
“Der gleiche Inhalt, der gleiche Preis, die gleiche Qualität wie bei der Zeitung im Großformat!” Deshalb wurden heute früh an Münchner S-Bahnhöfen solche Teile kostenlos verteilt, allerdings keine echte Ausgabe, sondern eine reine Werbeausgabe für das neue Format, in der überhaupt nix gescheites drinstand. Na gut, in der richtigen steht auch nix gescheites drin, aber hier wurde nur erzählt, über was sie so alles berichten und so weiter.

Besonders toll fand ich allerdings dann das Bild (das so auch in der gedruckten Ausgabe war), auf dem der Redaktionsleiter fröhlich lächelnd beide Formate hochhält. Nur passt seine Mimik nicht so recht zum Inhalt der ersten Seite, vielleicht hätte man da auch zwei Dummies drucken sollen, mit was fröhlicherem drauf.

bild


Der schönste Cache bisher!

13. Juni 2009 – 21:57 von Felix

Man muss auch mal Danke sagen, heißt es ja immer, deswegen vielen Dank an Jason, dass er mit dem Geocachen angefangen hat und so begeistert darüber berichtet hat, dass ich das auch angefangen habe.

Ich habe schon viele ganz schöne Stunden unterwegs verbracht um Caches zu finden. Heute bin ich losgezogen um einen in der Nähe zu machen, ein Multi in schöner Umgebung. Leider hatte ich keine Kamera dabei, gibt dort wirklich schöne Ausblicke, ihr könnt euch bei panoramio einen Einblick verschaffen. An der ersten Station musste man von einigen Schildern Zahlen ablesen um sich die Koordinaten für die zweite Station zusammensetzen zu können. Dort kam man zu der Kirche auf dem Berg, die ihr auch bei panoramio sehen könnt. Hier musste man die Gitter im Fenster zählen um weitere Zahlen für Koordinaten zu bekommen, sowie die schöne Aussicht genießen. Letzteres war zwar zum Finden des Caches nicht erforderlich, aber wenn man schonmal da ist…
Der tolle Blick auf die Alpen hat mich dann dermaßen beeindruckt, dass ich einen groben Fehler gemacht habe. Ich habe mich in der Zeile vertan und die Koordinaten für den nächsten Punkt aus den falschen Zahlen zusammengesetzt. Ich habe mich zwar noch gewundert, dass ich ca. 1km in den Wald hineinradeln soll, weil die Cachebeschreibung eigentlich nicht danach klang, aber wenn das GPS-Gerät das sagt, dann wird es wohl stimmen. Dort angekommen habe ich vergeblich nach dem Schild gesucht, dass dort stehen sollte. Also nochmal genau nachgeschaut und den Fehler gefunden, zurückgeradelt und mit den korrekten Koordinaten das Schild sehr schnell gefunden.
Jetzt kommt der zweite Fehler. Da der Weg, auf dem das Schild stand eigentlich abgesperrt war habe ich ganz übersehen, dass ein relativ kleiner Pfad entlang des Zaunes weggeht, der den Ebersberger Forst umzäunt. Ich bin also durch das Tor im Zaun “rein ins Gehege”. Erst als ich mich, durch das besteigen eines relativ steilen Hügels bis auf 200m an den Cache angenähert hatte stellte sich mir der Zaun in den Weg, den ich eigentlich vorher nicht hätte durchqueren sollen. Da hier weit und breit kein Durchgang war musste ich den Hügel wieder hinunter, mein Fahrrad nehmen und abermals zurück zu Station 3, von wo aus dann der korrekte Weg führte. Ca. 600m waren es zum Ziel. Allerdings nur bedingt für Fahrräder geeignet und matschig, weshalb ich mit meinen schmalen Reifen keine Chance hatte. Also Fahrrad an einen Baum gekettet und zu Fuß los. Wieder diesen Berg hoch. Gefunden war die Dose dann relativ schnell.

Insgesamt ist das der bisher schönste Cache, den ich gefunden habe. Es ist einfach eine richtig schöne Gegend, außerdem war für einen Samstag mit solch herrlichem Wetter erstaunlich wenig los, wahrscheinlich war ich schon zu spät für die Sommerfrischler. (17-19h) Besonders gut hat mir der Weg zum Final gefallen. Der war ziemlich eng, Äste vom Gebüsch haben reingeragt, man hat sich einfach richtig auf einem kleinen Waldpfad gefühlt, der zwar nur wenige Meter im Wald, aber doch so abgeschieden von der Außenwelt ist. Sowas liebe ich einfach. Das zweimalige Verfahren konnte meine Laune da nicht trüben, denn beim Geocachen heißt es ja stets auch: Der Weg ist das Ziel.

Mein erster eigener Cache wurde am ersten Tag von 5 Menschen gefunden, es haben sich zwar erst vier auf der Homepage geloggt, aber der vierte sagt er sei fünfter, also standen im Logbuch des Caches wohl vier vor ihm und das zählt natürlich. Der erste Travelbug hat es auch schon am ersten Tag in meinen Cache geschafft. Es wird nicht mein letzter sein, Verstecken macht irgendwie auch Spaß.
Zu guter Letzt habe ich noch eine extra Seite für mein Geogecache angelegt und dabei schamlos bei oben genanntem Jason abgeguckt, ich hoffe das geht in Ordnung.^^

P.S. (22:08h): soeben hat sich auch der vierte Finder geloggt.


Sommerloch

13. Juni 2009 – 13:07 von Felix

Das gute alte Sommerloch gibt es in verschiedenen Bereichen. Die Politiker gehen alle in Urlaub, wichtige Dinge werden erstmal nicht verhandelt, somit ist die Zeit für kleinere Politiker gekommen mit total bescheuerten Vorschlägen für ein bisschen Aufmerksamkeit zu sorgen. Ein Sommerloch gibt es auch in Branchen, die jetzt erstmal Pause machen um dann voll ins Weihnachtsgeschäft einzusteigen, die Blockbuster unter den Computerspielen beispielsweise erscheinen kaum in den Sommermonaten. Die Bundesliga macht auch eine Pause, wenn dann ein ungerades Jahr da ist und somit weder EM noch WM anstehen ist im Sommer nix interessantes.

Und natürlich macht das Fernsehen Sommerpause. Ich bin begeisterter Wer wird Millionär-Gucker. Außerdem schau ich auch oft ganz gerne TV Total. Beides allerdings selten “live” im TV, sondern später auf RTLnow bzw. tvtotal.de. Einerseits, weil ich da keine Werbung ansehen muss, andererseits, weil ich hier nur die Sachen von TV Total anschauen muss, die mich auch interessieren, außerdem kommt das ja jeden Tag zu einer anderen Zeit und dann immer noch so spät.
Raab verabschiedet sich ja gleich ganz in Sommerpause, was ProSieben quasi lahm legt. Auch wenn ich nicht alle seiner quattuordezillionen von Sendungen wirklich gut finde, ist er doch einer der wenigen der neue unterhaltsame Sendungen auf die Beine stellt.
Peter Zwegat und Christian Rach sind auch in Urlaub, ebenfalls zwei Kandidaten, die ich öfters mal (na gut, immer) auf RTLnow angeschaut habe. Was bleibt ist ProSieben mit Germany’s next [hier irgendwas einsetzen], das aber immer und immer und immer und immer langweiliger wird. Genauso schlimm fand ich Deutschlands beste Idee auf Sat1. Da war gestern Finale, ich habe nur so kurz vorbeigeschaut, als es hieß dass auch heute jeder der Erfinder genau 60sek hat wollte ich schon wieder umschalten. Dass es in den Vorrunden für alle Bewerber nicht ewig Zeit gibt ist logisch, aber wenn das Publikum schon entscheiden soll, was gewinnt muss man doch einen Einblick in das Produkt kriegen. Das Problem wurde aber ganz gut ausgemerzt, es wurden einfach zu jedem Kandidaten 5min Einspieler gezeigt, wo sie stolz erzählen durften, dass sie in ihrer Freizeit Bedürftigen was kochen und so Zeug. Natürlich sollten sich die Zuschauer, die nachher abstimmen durften nicht von den 5min Einspielern ablenken lassen, sondern die einmünitge Produktvorschau bewerten. Wie gesagt, ich habe das nur kurz angeschaut, wer einen netten Artikel über den Unterhaltungswert der Show lesen will, den verweise ich zur Sueddeutschen.

Was also soll ich machen, wenn der Fernseher so garnix hergeben will? DVD schauen. Nachdem ich alle Home Improvement Staffeln durchgeschaut habe gehts jetzt wieder an Stargate. Wenn ich da durch alles 10 durch bin fang ich eventuell Scrubs nochmal von vorne an. Irgendwie werde ich den Sommer schon rumbringen. So bleibt mehr Zeit für sinnvolle Dinge. Seit heute morgen ist mein erster eigener Cache zu finden (und bereits gefunden). Ein zweiter ist bereits in Planung und selber finden will ich natürlich auch noch einige.

Schönen Sommer

P.S. Da kopiert man ganz arglos das Wort “quattuordezillionen” von einer anderen Homepage und dann bringt das irgendeine merkwürdige Formatierung mit sich, dass einen zwingt sich durch den HTML-Code zu wurschteln, damit der Post vernünftig dargestellt wird. Das nächste mal schreib ich wieder ab.


Mein Lieblingsessen: Spinatauflauf

10. Juni 2009 – 18:59 von Felix

Es gibt diverse Speisen, die ich sehr gerne esse. Ganz oben rangieren Pizza (aber nicht TK), Lasagne, Leberkäse und Weißwürscht (das ist in Oberbayern pränatal bestimmt) und ein Maccaroniauflauf mit Schinken und Paprika, von dem ich nicht so genau weiß, woher das Rezept ist.
Die Nr. 1 aber ist mein heißgeliebter Spinatauflauf. Das Rezept stammt von unserer Nachbarin. Die Mengen die ich jetzt angebe sind ungefähr für 3-4 Personen, ich esse das aber auch schonmal alleine an einem Tag, bin jedoch nicht der wirkliche Durchschnittsesser.

Zutaten:

  • 450g Rahmspinat
  • 500g Nudeln, am besten große Spirelli
  • 150g Speck
  • 200g Emmentaler
  • 1 Ei
  • 250ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Die Nudeln kochen, den Speck (fertig gewürfelt kaufen oder selbst zu kleinen Würfeln schneiden) in der Pfanne anbraten. Den Spinat erwärmen. Während das alles passiert das Ei mit der Milch und reichlich Salz, Pfeffer und Muskat gut vermischen. Ein echter Gourmet nutzt grundsätzlich eine frische Muskatnuss und reibt diese selbst. Es entsteht einfach ein so herrliches Aroma, da sind unter anderem Halluzinogene drin, vielleicht mag ich den Auflauf auch deswegen so gerne.
In eine Auflaufform ca. die Hälfte der Nudeln geben, darauf den Spinat und den Speck verteilen. Jetzt die restlichen Nudeln und den Käse darauf. Den Emmentaler kann man selbst reiben oder fertig geriebenen kaufen, natürlich kann man auch mit anderen Käsesorten “experimentieren”.
Darüber die Milch-Ei Mischung geben, das ganze ca. 25-30 Minuten bei 180°C in den Backofen, einfach bis der Käse schön aussieht, wer braucht schon Uhren.

Und dann: Genießen!

Bild habe ich jetzt keins gemacht, die sehen immer so unschön aus bei echtem Essen, die Essensfotografen tricksen ja wahnsinnig. Wer Spinat, Speck und Nudeln mag, der muss diesen Auflauf lieben.


Bei Regen sind alle Caches grau

6. Juni 2009 – 15:35 von Felix

Wie im letzten Post angekündigt wollte ich mal wieder Cachen und mal wieder Fotografieren. Dann kündigte sich für heute schlechtes Wetter an, was beides eher beeinträchtigt. So hat es heute morgen, als ich kurz nach 08:00Uhr aufgewacht bin leicht geregnet und ich habe mich erstmal mit DVD und XBOX beschäftigt. Ca. zwei Stunden später kam dann zeitweise die Sonne raus und ich dachte mir der Zeitpunkt ist gekommen. Wohlwissend, dass es jederzeit wieder regnen kann, da der Regen morgens allerdings relativ schwach war dachte ich mir, dass wäre auch nicht so fatal.
Drei Caches standen auf meinem Plan. Die ersten beiden gehören noch zu einer Reihe, die musste ich mir durch Spiegelung eines Punktes an einem anderen Punkt ermitteln, aufgrund meiner Unfähigkeit und aufgrund meines GPS konnte ich allerdings nicht wirklich genau den Punkt anpeilen, sondern muss ca. 20-50m vom diesem Punkt entfernt suchen. Zum Glück weiß ich aber wie weit bei jedem Punkt ungefähr und in welche Richtung.
Der erste war also halbwegs schnell gefunden, so ganz ohne Suchen wäre ja auch langweilig. Da herrschte übrigens noch bestes Cachewetter:

waldcache

Nach dem der gefunden war machte ich mich auf den Weg zum zweiten und hielt unterwegs, als mir eine schöne lila Blüte am Wegesrand auffiel, leider war der Wind relativ stark.

blute

stacheln

Den zweiten Cache habe ich leider nicht gefunden. Dort habe ich schonmal gesucht und ich kann es mir nicht so recht erklären, wo der sein soll. Nochmal in aller Ruhe alle Logs lesen. Als ich mich dann zum dritten und letzten Cache aufgemacht habe begann wieder ein sehr leichter Regen. Da der aber so leicht war und ich sowieso schon unterwegs bin ich auch nicht mehr umgedreht. Erst ca. 1km vor meinem Zielort begann etwas stärkerer Regen, aber jetzt war ich ja schon fast da. Diesen Cache habe ich wiederum schnell gefunden, trotzdem hat es ein paar Minuten gedauert, da die Dose an einem Wegweiser direkt neben einer vielbefahrenen Straße hängt und man ein wenig warten muss, bis kein Auto kommt.
Auf dem nach Hause-Weg legte das Wetter dann so richtig los, ich musste ca. 8km durch den Wald nach Hause radeln, erst als ich dort angekommen war wurde der Regen wieder schwächer. Immerhin konnte ich so zum ersten mal das Regencape meines Rucksacks ausprobieren, außerdem durfte das Garmin etrex unter Beweis stellen, dass es regendicht ist. Beides hat wunderbar funktioniert.


Pünktlichkeit ist eine Zier, doch weiter komm’ ich ohne ihr!

4. Juni 2009 – 20:24 von Felix

Ich (darf man Posts mit “ich” beginnen?) könnte jetzt mit der Gaußschen Normalverteilung argumentieren, warum hier plötzlich eine solche Postarmut herrscht, eigentlich aber ist es viel mehr meine derzeitige Laune, die verantwortlich ist. Da die aber auch eher zufällig ist, wäre Gauß doch wieder angebracht.
Das Semester hat den Zenit erreicht, das heißt die Klausuren rasen förmlich auf mich zu und ich sollte (eigentlich) mal mit dem Lernen anfangen, wenn das nicht mein letztes Semester sein soll, so wie bisher kann ich jedenfalls nicht weitermachen. Weil Lernen aber so verdammt wenig Spaß macht verschiebe ich das stets auf Wochenenden und freie Tage, an denen ich mir wiederum denke, das machst du erst nächstes Wochenende. Da ich dann aber das ganze Wochenende nichts zu tun habe bin ich schlecht gelaunt und denke, dass ich das alles sowieso nicht schaffe. Ziemlich bescheuert eigentlich.
Aber was hilft gegen schlechte Laune? Essen, das allerdings immer weniger, hab zurzeit irgendwie fast nie Hunger, also Einkaufen, glücklicherweise habe ich zurzeit etwas Geld und mir heute etwas geleistet, das ich schon eine Zeitlang haben wollte. Das ist zwar eine etwas größere, aber keine der ganz großen Investitionen, es bleibt zweistellig Euronig. Aber zu diesem “Etwas” werde ich noch einen eigenen Post verfassen. Außerdem habe ich noch drei Artikel in der Warteschlange, die es aber teilweise noch nicht über die Überschrift hinaus geschafft haben. Wenn mir das Wetter hold ist werde ich zudem Samstag und Sonntag wieder mal für ein wenig Geocaching und Fotografieren nutzen.

Da nun auch mein Bruder ausgezogen ist bin ich jetzt hier im Haus Einzelkind. Außerdem fahren meine Eltern morgen zehn Tage in Urlaub, was mich zum Hausherren macht. Und manchmal ist es alleine eben doch am schönsten, so werde ich versuchen die nächsten zehn Tage zu genießen, auch wenn ich ganz schlecht darin bin etwas zu genießen.

Außerdem nicht vergessen am Sonntag zur Wahl zu gehen, ich habe heute gehört über 60% der Gesetze die uns als Verbraucher und Arbeitnehmer betreffen sind EU-Gesetze und wie auch bei Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik gilt: Wer nicht mit abstimmt darf hinterher auch nicht meckern! Meckererlaubnis für die nächsten Jahre ist den Gang zur Urne auf jeden Fall wert. ;)


Das Wetter

25. Mai 2009 – 18:44 von Felix

Anziehen kann man immer was, ausziehen irgendwann (je nach Zeit und Ort früher oder später) nicht mehr. So lautet mein Leitsatz wenn es ums Wetter geht. Soll heißen: Umso kalt, desto zufriedenerer Felix. Da hab ich es natürlich nicht so leicht in diesen Tagen, wo der Mai mit voller Wucht den Sommerlichen markieren muss. Glücklicherweise rettet mich ab morgen Tief Felix. Wie passend. Allerdings heißt es, dieses Tief sei auch mitverantwortlich, dass es heute und morgen bei uns so heiß ist, so habe ich mir das nicht vorgestellt, als ich das Tief gekauft habe. Leider kann man Tiefs ja garnicht kaufen, das geht nur mit Hochs, aber wer will die schon?
Da wetter.com für morgen erst Abends Abkühlung voraussagt werde ich mir morgen die einzige stattfindende Vorlesung eventuell sparen. Mittwoch fällt auch eine von zwei Vorlesungen aus, Donnerstag muss ich ebenfalls nur in eine Vorlesung, die Woche wird also ganz entspannt. Freitag zwar nicht, aber wenn die Temperaturen da, wie vorhergesagt, bei maximal 20°C liegen, dann überlebe ich den Tag vielleicht auch.
Ob ich mich auf die Hitzegewitter morgen Abend freuen soll weiß ich noch nicht so recht. Als es bei uns am Freitag gehagelt hat, kamen schon richtig große Körner runter, anderswo im Ort hat es Bäume umgehauen, bei uns hat der Hagel “nur” die Hülle unseres Sonnenschirms zerfetzt: (Das blaue ist der Schirm, das graue war mal die Hülle)

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“In diesem Sinne: Ab in die Rinne!”

18. Mai 2009 – 17:44 von Felix

Wenn ich Musik höre, dann ist das normalerweise von mir selbst gewählte, von PC oder iPod. Morgens allerdings, da weckt mich das gute alte Radio und je nachdem, wie ich den Morgen gestalte (das reicht bei mir von “Obwohl der Wecker schon seit 40 Minuten läuft nicht aufstehen und dann sich in 5 Minuten abhetzen und eine S-Bahn später fahren.” Bis hin zu “Sofort aufstehen, Frühstücken, sonst alles fertig machen und dann noch 20 Minuten Zeit haben.”) läuft dieses dann auch ein bisschen. Die Bayern 3 Frühaufdreher stellen morgens immer gerne eine Frage an die Zuhörer, die dann munter anrufen sollen. (kostenlos)
Heute ging es darum die nervigsten Sprüche zu finden. Ein paar davon habe ich noch nie gehört und manche fand ich dann auch ganz lustig.
- Ich hab’ da noch was in der Pipeline.
- Auf Wiederhörnchen.
- Obacht geben, länger leben.
- Lieber locker vom Hocker als Hecktisch übern Ecktisch.

Der letzte ist mein Favorit, den werde ich auch mal anbringen, wenn sich die Gelegenheit gibt.

Außerdem gibt es jeden Morgen einen sogenannten “Verhörhammer”, das ist die klassische “Agathe Bauer”. Gesammelt werden die Verhörhämmer von Bayern3 in einem Blog.


Was so passiert ist diese Woche

10. Mai 2009 – 23:00 von Felix
  • Als ich am Montag von der Uni zur S-Bahn gegangen bin zog gerade eine Demonstration am Stachus vorbei. Obwohl die Straße von der Polizei abgesperrt wurde und kein Auto fahren durfte ließen mich die Polizisten nicht über die Straße, bevor die Fußgängerampel grün zeigte.
  • Mittwoch die Kindergärtnerinnen beim Streiken gesehen, ein Kindergärtner war auch dabei, der hat den Chef gespielt und erklärt, wie es zur Ubahn geht. Eine von denen hatte ein kleines Kind dabei. Ist natürlich praktisch, wenn die streikende Kindergärtnerin die eigene Mutter ist.
  • Donnerstag wollte ich mir aufgrund meiner Vorlesung “Geoinformatik” Google Earth mal bezüglich der Koordinatensysteme genauer ansehen und fand dabei heraus, dass das Programm mit meinem GPS “reden” kann.
  • Am Samstag vier Caches gemacht, die mir echt Spaß gemacht haben, alle vier im Wald. Eigentlich lustig war aber, als ich wieder heimgekommen bin. Wir haben in der Nachbarschaft mehrere Hunde, die auch alle munter bellen, wenn man näher kommt. Als ich aber diesmal auf unser Grundstück abbog und das Fahrrad ins Fahrradhäuserl gestellt habe hats auf einmal 2m neben mir gebellt. Da ist einer der Kläffer auf unser Grundstück rüber und besitzt dann auch noch die Unverfrorenheit mich anzubellen, weil ich nach Hause komme. Zum Glück ist das so ein ganz kleiner, den man in die Handtasche packen könnte, wenn man will. Ein beherzter Schritt in seine Richtung hat ihn gleich 3m zurückschrecken lassen, den feigen Sack Hund.
  • Am Sonntag dann weiter gemacht mit der Cacheserie, das macht einfach Spaß. Das, was jetzt hier eingerückt ist habe ich schon bei Holynoise geschrieben.
    • Heute wieder in den Wald geradelt. Ich musste einen Punkt finden, der von drei anderen gleich wCachesuche 10.05.09eit entfernt war. Weil das mit meinen Berechnungen hier zu Hause nicht so geklappt hat bin ich einfach da hingefahren, wo ich weiß hier müsste es ungefähr sein und habe dann an meinem GPS nacheinandern immer die drei Punkte angepeilt und bin solange rumgelaufen, bis ich von allen gleich weit entfernt war. Das sieht man auf dem Bild. Da habe ich auch einen gelben Pinnöckel hingemacht, wo ich vom Weg runter in den Wald bin und mein Fahrrad abgestellt habe, als ich nach ca. 25min das Teil gefunden und die nächsten Punkte angepeilt habe bin ich wieder zum Weg und hab voll den Schreck bekommen, weil mein Fahrrad weg war. Aber wie man sieht bin ich viel zu weit östlich zurück zum Weg, mir war garnicht aufgefallen, dass ich im Wald so weit rüber bin.

    Aber zwei Dinge habe ich bei Holynoise noch nicht erzählt. Das erste ist, dass ich auf dem Weg vom ersten zum zweiten Cache fast eine Schlange überfahren hätte. Bei sonnigem Wetter sitzen immer Schmetterlinge auf den Wegen und Sonnen sich und hauen ab, wenn man näher kommt, wobei es da schon zu einigen Kollisionen gekommen ist, weil die nicht die allergeschicktesten Abhauer sind. Als mir also gerade einer dieser Schmetterlinge einen Headnut gegeben hat, schau ich wieder auf die Straße und direkt vor mir schlängelt sich eine Schlange von rechts nach links über den Weg. Ich bin natürlich gleich total erschrocken und hab gebremst und es so geschafft genug zu verzögern um der Schlange Zeit zu lassen den Weg zu überqueren, bevor ich daherkam, ich bin also zum Glück nicht drübergefahren, das hätte ich auch irgendwie voll eklig gefunden.
    Auf dem Heimweg vom letzten Punkt dachte ich dann ich hätte das GPS per Schlaufe an meiner Hand festgemacht und dadurch, eher unfreiwillig, geprüft, wie robust das Teil ist. Bei 20km/h von Lenkerhöhe auf kiesigen Boden hat es unbeschadet überstanden.

  • Mein WordPress-Dashboard zeigte mir heute, dass jemand über den Suchbegriff  “warum zeigt mir bei fifa 09 keine tabelle an?” auf meinem Post über Fifa 09 gelandet ist. Soweit ist das noch nichts besonderes, außer dass ich das immer toll finde bei Google ganz oben zu stehen, auch wenn der Suchbegriff noch so umständlich ist. Eigentlich überraschend finde ich aber, wie genial Google die wichtigsten Sätze aus dem Post in seine drei Zeilen packt. :D

  • fifagoogle